Finde Dein Herzensprojekt

Vanessa bringt Dich in den Flow

Vanessa habe ich auf Instagram kennengelernt. Wir haben uns über die Selbständigkeit ausgetauscht. Mir fielen sofort ihre liebevollen Insta-Stories auf und ihre super Tipps wenn es um Mindset und Motivation geht. Ich wollte sie für meine Website interviewen. Und tada, sie hat ja gesagt, was für ein Geschenk. Und jetzt viel Freude beim Lesen.

Wer bist Du und was machst Du?
Hallo! Ich freue mich sehr, dass ich dieses Interview heute mit dir machen darf! Mein Name ist Vanessa und ich komme aus einer kleinen Stadt in der Nähe von Stuttgart. Beruflich arbeite ich als Social Media Managerin und Texterin und helfe außerdem im Rahmen meines eigenen Mentoring Programms Menschen dabei, ihre Herzensprojekte mit Struktur und Leichtigkeit umzusetzen. Da es in meinen Mentoring Sessions auch immer wieder um das Thema „mit dem Herzensprojekt sichtbar werden“ geht, fokussiere ich mich inzwischen auf meine drei Oberthemen: Mindset, Motivation und Marketing!

Womit warst Du unzufrieden vor Deiner Selbständigkeit?
Hauptsächlich war ich unzufrieden, weil ich mir meinen Tag nicht frei gestalten konnte. Es war für mich einfach nicht verständlich, wie ich auf Knopfdruck und innerhalb einer gewissen Zeit produktiv und – da ich zuvor als Marketing Managerin gearbeitet habe – auch noch auf Knopfdruck kreativ sein sollte. Vor allem da sowieso die meisten Ideen verworfen wurden oder die guten Ideen nie gewertschätzt wurden. Und manchmal saß ich einfach im Büro meine Zeit ab, weil die Luft raus war. Das hat mich echt wahnsinnig gemacht, weil ich grundsätzlich sehr gerne arbeite. Aber ich brauche eben auch mal längere Pausen in der Natur. Und das war leider nicht möglich.

Wie entstand Dein Be the flow Mentoring Programm?
Ich möchte anderen Menschen zeigen, dass sie alles erreichen können, wenn sie Herz und Verstand Hand in Hand arbeiten lassen. Und ich möchte die Menschen davon überzeugen, dass es immer einen Versuch wert ist etwas zu wagen und dass man keine Kompromisse eingehen sollte, wenn es um das persönliche Glück geht. Entstanden ist es dadurch, dass ich damals selbst nach einer Möglichkeit gesucht habe, all meine Talente, Interessen und Stärken miteinander zu verbinden und zu einer Sache zu machen. Ich liebe es Menschen zu helfen, ich liebe es gemeinsam mit ihnen herauszufinden, was ihre EINE Sache ist und ich liebe es ihnen durch das richtige Mindset und einer guten Marketing Strategie dabei zu helfen, endlich rauszugehen und sichtbar zu werden. Denn das haben alle Herzensprojekte doch verdient, oder? Endlich gesehen zu werden.

Wie hilfst Du Deinen Mentees den nächsten Schritt zu gehen?
Das ganze Geheimnis ist eigentlich erstmal am Mindset zu arbeiten. Wenn man genau weiß, WARUM man den nächsten Schritt gehen WILL, dann ist das schon ein wahnsinniger Eigenantrieb. Mir ist es auch immer wichtig ihnen zu zeigen, wie sie eben genau das aus eigener Kraft heraus schaffen und sich nicht abhängig von mir als Mentor machen. Denn nur so werden sie langfristig auch erfolgreich sein und ihre Ziele umsetzen.

"Was will ICH wirklich? Wer BIN ich eigentlich? Ich war zu dem Zeitpunkt so fremdbestimmt, dass ich erstmal wieder zu mir finden musste. Das kann ich auch jedem ans Herz legen: hör auf dein Herz. Es kennt den Weg!"

Warum hast Du Dich selbständig gemacht?
Genau aus diesen Gründen. Ich wollte meinen Tag frei gestalten und mich nicht ständig kontrolliert und unter Druck gesetzt fühlen. Ich war nur noch lustlos und empfand kaum noch Lebensfreude. Irgendwann dachte ich mir: Ich bin 24. Das kann doch noch nicht alles im Leben gewesen sein. Also habe ich mich erst nebenberuflich selbstständig gemacht und bin heute so glücklich über diese Entscheidung!

Was ist Dir wichtig im Leben?
Dankbarkeit, Ehrlichkeit und Träumen. Als ich damals so unzufrieden war, habe ich erst angefangen, mich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinander zu setzen. Ich habe dann angefangen dankbar dafür zu sein, für das, was schon alles da ist. Ich dachte immer, da sei nicht viel, weil ich mit meinen Gedanken nur in meiner Arbeit war und dort war ich ja nicht glücklich. Als ich angefangen habe dankbar für andere Dinge in meinem Leben zu sein, habe ich wirklich gemerkt, wie mein Energie Level angestiegen ist und ich plötzlich wieder mehr Freude am Leben hatte. Vor allem gab es mir auch die nötige Kraft, um den Sprung aus dem Angestelltenverhältnis zur Selbstständigkeit zu wagen.

Wie war Dein Weg dorthin? Wie bist Du vorgegangen?
Mein Motto ist: Folge deinem Herzen, aber auf eine rationale Art und Weise. Somit habe ich mich erstmal ganz lange mit mir selbst beschäftigt. Was will ICH wirklich? Wer BIN ich eigentlich? Ich war zu dem Zeitpunkt so fremdbestimmt, dass ich erstmal wieder zu mir finden musste. Das kann ich auch jedem ans Herz legen: hör auf dein Herz. Es kennt den Weg! Und dann ist es meiner Meinung nach wichtig sich einen Plan zurecht zu legen. Bei mir sahen die Überlegungen so aus: wie viel muss ich ansparen, damit ich kündigen kann und mein Business aufbauen kann? Bin ich bereit dieses Risiko einzugehen? Was muss ich steuerlich und versicherungstechnisch beachten? Auf sein Herz zu hören ist gut und wichtig, aber viele lassen zu oft den Verstand außen vor und wundern sich, wenn es nicht funktioniert.

Was gefällt Dir am Leben auf dem Dorf?
Dass ich Feldwege und ein Waldstück direkt vor der Haustüre habe. Das ist meine tägliche Meditation. Ein Spaziergang am Morgen. Ich bin dann immer total achtsam und versuche mich mit meiner Energie und der Natur zu verbinden. Das gibt mir unglaublich viel Kraft.

Hast Du eine Morgenroutine?
Ja! Nachdem ich einiges ausprobiert und rumgetüftelt habe sieht mein Morgen inzwischen so aus: Nach dem Aufwachen lese ich 30 Minuten in einem Buch. Ich liebe es gleich morgens meine „Birne zu füttern“. Das motiviert mich extrem für den Tag. Danach schreibe ich in mein 6-Minuten Tagebuch und halte meine Dankbarkeit und meinen Fokus für den Tag fest. Und im Anschluss nehme ich mein Vision Board zur Hand und höre, während ich es anschaue, den Power Talk von Laura Seiler. Danach bin ich definitiv bereit für den Tag und habe richtig Lust meine Projekte anzugehen! Ich beende die Morgenroutine entweder mit einem kurzen Workout oder – und das kommt öfters vor – mit einem Spaziergang. Dann ist auch der Kopf ganz frisch und frei.

Findest Du Dich mutig?
Ja, weil ich mich regelmäßig selbst herausfordere meine Komfortzone immer wieder zu verlassen. Und das finde ich mutig. Jeder entscheidet selbst wo seine Komfortzone endet und aufhört und was für ihn mutig ist. Meine nächste Herausforderung ist mein erster Auftritt als Speaker im März auf dem Blossy Event in Nürnberg. Ich bin sehr aufgeregt, aber ich weiß, dass ich das meistern werde und danach stolz auf mich bin, weil ich mutig war.

Reist Du alleine?
Ja und ich tue das auch unheimlich gerne. Auch das gehörte aber einmal zu meiner Komfortzone, denn ich bin eigentlich sehr ängstlich. Inzwischen genieße ich aber die Zeit mit mir selbst und freue mich auch schon auf meinen nächsten Solo-Trip.

Was tust Du, wenn es Dir nicht gut geht?
Ich versuche das auch anzunehmen. Alle Gefühle sind okay und wenn ich mal traurig bin, dann muss das vielleicht auch einfach mal gefühlt werden. Ich halte nichts davon immer alles rosarot sehen zu wollen. Manchmal ist es das eben nicht – so what! Wenn so ein Gemütszustand länger andauert, versuche ich einfach mich mit lieben Menschen zu umgeben, kreativ zu sein (z.B. fotografieren) oder ich tanze und singe. Letzteres funktioniert echt immer bei mir.

Was für ein schönes Interview und was für eine herzliche Frau. Auch wenn wir uns noch nicht live gesehen haben, spüre ich ihre positvie Energie. Ich hoffe, dass wir das persönliche Treffen bald nachholen.

Hier findet ihr Vanessa bei Instagram
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